Möglichkeiten regenerativer Energien
Es gibt zahlreiche Möglichkeiten regenerativer Energieerzeugung:
- Thermosolaranlagen für Trinkwarmwasser und Heizunterstützung
- Photovoltaikanlagen zur Stromerzeugung
- Kraft-Wärmekopplung zur Erzeugung von Strom und Wärme, BHKW
- Wärmepumpen in verschiedenen Ausführungen
Bei Neuinstallation einer regenerativen Heizanlage gibt es Förder-
mittel beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, (Bafa)
Da sich die Förderrichtlinien ständig verändern, lohnt es sich auf die
Bafa-Seite zu schauen, bevor man sich für eine neue Anlagentechnik
entscheidet.
www.bafa.de
Das Prinzip einer Wärmepumpe
Unser Kühlschrank ist das gebräuchlichste Schema einer Wärmepumpe, was
wir kennen.
Nach dem gleichen Prinzip funktioniert die Wärmepumpe bei der Gebäudeheizung.
- Im Verdampfer wird dem flüssigen Arbeitsmedium die Umweltwärme zugeführt. Das außen am Verdampfer anstehende Temperaturniveau der Wärmequelle ist höher als die Siedetemperatur des Arbeitsmediums, so daß das Arbeitsmedium verdampft und der Umgebung dabei Wärme entzieht. Das Temperaturniveau
kann dabei durchaus unterhalb von 0 Grad liegen. - Der Verdichter saugt das verdampfte Arbeitsmedium aus dem Verdampfer ab
und verdichtet es. Dabei wird das gasförmige Arbeitsmittel stark komprimiert und dadurch auf ein für Heizzwecke nutzbares, hohes Temperaturniveau gebracht. - Vom Verdichter gelangt das dampfförmige Arbeitsmedium in den Kondensator, der vom Heizwasser umspült ist. Die Temperatur des Heizwassers ist niedriger als die Kondenstionstemperatur, so daß der Dampf abgekühlt und dabei wieder verflüssigt wird.
- Die im Verdampfer aufgenommene Wärme wird dabei an das Heizwasser abgegeben. Danach wird das Arbeitsmedium über ein Expansionsventil in den Verdampfer zurück geführt. Dabei wird es vom hohen Druck des Kondensators
auf den niedrigen Druck des Verdampfers entspannt. Der Kreislauf ist geschlossen.